Bosch-Protest falsch adressiert

+++ PRESSEMITTEILUNG +++

„Bosch-Protest falsch adressiert“

Sebnitz, 12.06.2025. Laut Sächsischer Zeitung hat sich die Wirtschaftsinitiative Sächsische Schweiz zur geplanten Schließung des Bosch Powertool Standortes in Sebnitz geäußert. Deren Vorsitzender, Hohnsteins Bürgermeister Daniel Brade (SPD), kritisiert in diesem Zuge die aus seiner Sicht „gesellschaftspolitisch“ falsche Entscheidung des Unternehmens. „Sie habe mit Nachhaltigkeit und Weitsicht nichts zu tun“.

Dazu Andreas Weiß, Leiter der AfD-Regionalgruppe Sächsische Schweiz:

„Hohnsteins Bürgermeister Brade sitzt da offenbar einem fundamentalen Irrtum auf. Unternehmen produzieren nicht, um gesellschaftlicher Verantwortung gerecht zu werden, sondern um wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Anderenfalls verschwinden sie vom Markt. Finden sie an einem Standort wie Sebnitz gute Rahmenbedingungen, können sie sich auch gesellschaftlich engagieren, sei es in der Vereins- und Sportförderung oder in der Ausbildung junger Menschen. Das hat Bosch in der Vergangenheit dankenswerterweise auch getan.

Werden diese Standortvorteile durch jahrelange politische Fehlentscheidungen zerstört, müssen sich Unternehmen nach Alternativen umsehen. Das ist nicht der Geschäftsführung anzulasten, sondern politischen Entscheidern in Berlin und Dresden, die jahrelang alle Alarmsignale ignoriert haben. Ja, es stimmt. Der Verlust von 280 Arbeitsplätzen wäre mehr als schmerzlich, die negativen Auswirkungen auf Dienstleistungs- und Logistikunternehmen unserer Region ebenso. Dem gilt es jetzt entschieden entgegenzuwirken.

Gerade SPD-Bürgermeister Brade hätte dafür die Fäden zu seinem Parteifreund im Dresdner Wirtschaftsministerium oder zur Bundesregierung in der Hand. Denn dort gehört der Protest in erster Linie hin. Bürokratie- und Berichtspflichten, exorbitant hohe Energiekosten, verbunden mit zunehmenden Versorgungsunsicherheiten, dazu hohe Personalkosten treiben Unternehmen dazu, Deutschland zu verlassen. Es ist eben nicht mangelnde Nachhaltigkeit und Weitsicht, wie es die Wirtschaftsinitiative trotzig behauptet. Ganz im Gegenteil.“

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