Angesichts der aktuellen Zahlen zu den Verwaltungskosten des Bürgergelds fordert der Bundestagsabgeordnete Edgar Naujok eine grundlegende Reform des Systems. Nach aktuellen Berechnungen fließen nahezu acht Milliarden Euro jährlich allein in die Verwaltung – rund 2.046 Euro pro Empfänger und Jahr.
Edgar Naujok erklärt dazu:
„Es ist nicht vermittelbar, dass Milliardenbeträge in Bürokratie fließen, statt gezielt bei Bedürftigen anzukommen oder in echte Qualifizierung und Arbeitsvermittlung investiert zu werden. Ein System, bei dem über 60 Prozent der Jobcenter-Budgets in Verwaltungskosten gebunden sind, arbeitet offensichtlich ineffizient und muss dringend neu aufgestellt werden.“
Mit Blick auf die Entwicklung der Empfängerzahlen ergänzt Naujok:
„Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Politik der Bundesregierung die strukturellen Probleme nicht löst, sondern lediglich fortschreibt. Die versprochene Neuausrichtung der Grundsicherung ist ausgeblieben – faktisch handelt es sich um das bisherige System unter neuem Namen.“
Der Bundestagsabgeordnete fordert deshalb tiefgreifende Veränderungen:
„Wir brauchen ein System, das Arbeit wieder stärker belohnt, Missbrauch verhindert und Verwaltungskosten deutlich reduziert. Sozialleistungen müssen zielgenauer ausgestaltet werden, während gleichzeitig die überbordende Bürokratie konsequent verschlankt werden muss, damit Steuergelder dort ankommen, wo sie tatsächlich gebraucht werden.“
Naujok abschließend:
„Deutschland benötigt eine grundlegende Reform der Grundsicherung, die Effizienz, Fairness und Leistungsanreize wieder in den Mittelpunkt stellt.“
Quelle: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/buergergeld-verwaltungskosten-stiegen-2025-auf-nahezu-acht-milliarden-euro/100198021.html











