Über eine halbe Million Geflügeltiere musste gekeult werden“ – so nüchtern steht es in Berichten.

Doch hinter diesen Worten verbirgt sich unermessliches Leid. Gänse, Enten, Hühner, Puten und Waldtiere: fühlende Lebewesen, dicht aufeinandergeschichtet in Containern, erstickt durch Gas, anschließend verbrannt in Tierkörperbeseitigungsanlagen. Bilder, die man nicht vergisst. Eine Katastrophe, vor allem für die Tiere.

Doch das Leid endet nicht dort.

Und all das, obwohl häufig nur bei einem einzigen Tier das Virus nachgewiesen wurde. Das bedeutet nicht, dass alle Tiere krank sind. Dennoch werden ganze Bestände ausgelöscht. Anstatt flächendeckend zu testen, anstatt mit gezielten Maßnahmen zu reagieren, zahlt der Staat eine Entschädigung pro getötetem Tier. Töten statt testen.

Für kleine Betriebe ist das das Ende. Sie können sich nicht halten, nicht neu anfangen. Und dann stellt sich die entscheidende Frage: Woher kommen unsere Lebensmittel künftig?

Aus anderen EU-Ländern? Oder von noch weiter her, aus industriellen Anlagen mit langen Transportwegen und noch weniger Kontrolle?

Was hier geschieht, ist mehr als eine Seuchenmaßnahme. Es ist ein System, das Leid produziert, für Tiere und für Menschen. Und es ist höchste Zeit, darüber zu sprechen.

Doreen Schwietzer, MdL
2. Februar 2026

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