+++ Forum „Stabilität von Wirtschaft und Gesellschaft in Mitteleuropa“ in Prag +++

Zu der Veranstaltung „Stabilität von Wirtschaft und Gesellschaft in Mitteleuropa“ in Prag folgte ich am Dienstag der Einladung des Sächsischen Landtagspräsidenten, Herrn Dr. Matthias Rößler. In Prag traf ich auch auf jahrelange Mitstreiter und Weggefährten aus der sächsischen AfD-Landtagsfraktion, darunter Martina Jost, André Barth, Alexander Wiesner, Mario Beger, Norbert Mayer, Thomas Kirste, Ulrich Lupart und Jens Oberhoffner. Begleitet wurde ich von meinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Andreas Mrosek.

Wir alle wurden Zeugen, als die außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin der Tschechischen Republik in der Republik Österreich, Frau Dr. iur. Ivana Červenková, sich enttäuscht über die deutsche Energie-Politik äußerte, insbesondere den Ausstieg aus der Atom-Energie kritisierte, die Atom-Energie als klimaneutral bezeichnete und selbst der ehemalige sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich einräumen musste, dass dieser nationale deutsche Alleingang während der Ära Merkel voreilig und damit unglücklich war. Meines Erachtens war es nicht unglücklich, sondern eine bewusst herbeigeführte Katastrophe für unsere Bevölkerung, Industrie und Wirtschaft!

Auch die im Podium diskutierenden Teilnehmer Dr. Zoltan Szalai, Generaldirektor des Mathias Corvinus Collegiums Budapest, und Dr. Martin Buchtik, Direktor des STEM-Instituts Prag, sahen den deutschen Atomausstieg sehr kritisch und nicht zweckdienlich.

Hinsichtlich des Ukraine-Krieges wurde die Haltung Ungarns kritisiert. Dr. Zoltan Szalai stellte dazu eindeutig klar, dass Ungarn ein souveräner Staat sei und seine Entscheidungen selbst treffen könne. Er forderte sogar, Kompetenzen aus der EU zurück an die Nationalstaaten zu übertragen.

Pavel Fischer, Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, Verteidigung und Sicherheit des tschechischen Senats erklärte, dass über 50 % des tschechischen Volkes mit der (pro-westlichen) Ukraine-Politik Tschechiens einverstanden ist. Ich meine: Über 50 % ist nur eine knappe Mehrheit. Man könnte auch sagen, fast 50 % der Tschechen sind mit dieser Politik nicht einverstanden!

Nochmals vielen Dank für die Einladung und die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit meinen Kollegen der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag!

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