Appell für eine demokratische und freie politische Bildung

Die Verantwortung, junge Menschen auf ein Leben in einer demokratischen Gesellschaft vorzubereiten, verpflichtet Lehrer zu höchster Sorgfalt, Integrität und Respekt gegenüber der Mündigkeit jedes einzelnen Schülers.

Im Sinne des Beutelsbacher Konsens:

1. Überwältigungsverbot: Keine Überrumpelung, sondern Befähigung!
Es ist weder erlaubt noch moralisch vertretbar, Schüler durch Manipulation, Einseitigkeit oder Überrumpelung zur Übernahme bestimmter Meinungen zu bewegen. Nur indem die Schüler zur eigenständigen Urteilsbildung befähigt werden, können sie mündige Bürger werden, die demokratische Grundwerte aktiv leben und verteidigen. Indoktrination lehnen wir klar ab – sie ist mit der Aufgabe der Schule in einer freien Gesellschaft unvereinbar!

2. Kontroversität: Pluralität erhalten!
Alles, was in Wissenschaft und Gesellschaft umstritten ist, muss auch im Unterricht als kontrovers dargestellt und behandelt werden. Verschiedenste Sichtweisen, auch solche, die den eigenen Überzeugungen widersprechen, haben das Recht, gehört und diskutiert zu werden. Lehrer sind dabei verpflichtet, auch ungewohnte oder unbequeme Standpunkte offen zur Sprache zu bringen. Nur so lernen die Schüler, wie Demokratie funktioniert: im Wettstreit der Argumente, im Respekt vor Verschiedenheit.

3. Selbstständigkeit: Interessen erkennen und gestalten!
Ziel jeder politischen Bildung muss es sein, Schüler in die Lage zu versetzen, politische Situationen zu verstehen, ihre eigenen Interessen selbstständig zu analysieren und handlungsfähig zu werden. Sie sollen lernen, wie sie ihre Belange demokratisch vertreten und mitgestalten können. Es geht nicht um bloße Wissensvermittlung, sondern um die Förderung operativer Kompetenzen, die unsere Gesellschaft braucht, um lebendig und gerecht zu bleiben.

Darum fordern wir:
Liebe Lehrer – nehmt diese Prinzipien ernst! Verzichtet auf jede Form der Bevormundung! Achtet auf die Pluralität der Meinungen! Macht eure Schülerinnen und Schüler stark, selbstständig und handlungsfähig! Nur dann erfüllt die Schule ihre demokratische Aufgabe und leistet einen Beitrag zur Erhaltung unserer offenen Gesellschaft.

Helfen wir unseren Schülern, freie und kritische Bürger zu werden.

Demokratie lebt von Mündigkeit – und sie beginnt in der Schule!

Wir wünschen allen Abc-Schützen einen guten Start in eine schöne und lehrreiche Schulzeit, mit tollen Lehrern, ohne Indoktrination und Gender Gaga.

Timo Schreyer, MdL
8. August 2025

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