Der Kreistag hat sich in seiner gestrigen Sondersitzung mehrheitlich und fraktionsübergreifend für den Fortbestand der Geburtenstation im Krankenhaus Kamenz ausgesprochen und den Landrat beauftragt, sich auf politischer Ebene für den Erhalt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Johannes Krankenhaus Kamenz einzusetzen.
Dazu erklärt Frank Peschel, AfD-Landtagsabgeordneter und Kreisrat:
„Einmal mehr wird die Landbevölkerung zum Opfer der zerstörerischen Bundespolitik aus Berlin.
Auch wenn der ländliche Raum einen Geburten- und Bevölkerungsrückgang hat, so darf die Schließung eine Geburtshilfe absolut kein Thema sein.
Diesen Fehler hat das landkreiseigene Unternehmen Oberlausitz Kliniken (OLK) bereits 2017 in Bischofswerda vollzogen und das darf sich nicht wiederholen. Daher ist der Erhalt der Geburtenstation in Kamenz unser aller gemeinsames Ziel im Kreistag.
Jetzt müssen schnellstens alle Optionen geprüft werden, um die drohende Schließung in Kamenz zu verhindern.
Ich fordere den Landrat Udo Witschas auf, eine Übernahme der Geburtshilfe in Kamenz durch die kreiseigene Oberlausitz Kliniken gGmbH zu prüfen, um den Standort in Kamenz zu sichern. Die notwendigen Gelder muss der Freistaat Sachsen für die nächsten 12 Monate finanzieren, bis eine dauerhafte und zukunftsfähige Lösung für die Geburtshilfe in Kamenz geklärt ist.“
Frank Peschel, MdL
28. Mai 2026








