Für mich ist das ein wichtiger Anlass, um auf eine Arbeit aufmerksam zu machen, die oft im Verborgenen geschieht und doch von unschätzbarem Wert ist: die Begleitung von schwerstkranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie ihrer Familien.
In Sachsen gibt es ein stationäres Kinderhospiz mit zehn Plätzen. Dort werden unheilbar erkrankte Kinder betreut. Gleichzeitig finden auch Eltern und Geschwister Unterstützung und Unterkunft. Ergänzend helfen ambulante Kinderhospizdienste, unter anderem in Leipzig, Chemnitz und Görlitz, bereits ab der Diagnose und stehen den Familien im Alltag zur Seite.
Nach Angaben des Bundesverbandes Kinderhospiz leben in Deutschland schätzungsweise rund 100.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Etwa 5.000 von ihnen sterben jedes Jahr daran. Stationäre Kinder- und Jugendhospize begleiten diese jungen Menschen medizinisch, pflegerisch und menschlich in einer besonders schweren Lebensphase.
Ich finde: Diese Einrichtungen verdienen unsere volle Unterstützung – durch Spenden, ehrenamtliches Engagement und eine stärkere finanzielle Förderung durch den Staat. Jede Hilfe zählt.
Doreen Schwietzer, MdL
10. Februar 2026
Quelle: Lausitzer Rundschau 4.2.2026, Bild KI
Spenden für die Kinderhospizarbeit in Leipzig können direkt an den Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V. gerichtet werden, der als gemeinnützig anerkannt ist.










