Laut Medienbericht der SZ Bautzen übernimmt die Czechoslovak Group den Sprengstoffhersteller Maxam am Standort Gnaschwitz und will Mittelkaliber-, Panzer- und 120-Millimeter-Mörsermunition produzieren sowie weitere Munitionskomponenten herstellen.
Dazu erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete, Frank Peschel:
„Ich bin schockiert über diese Mitteilung und teile die Angst vieler Bürger, dass mit der Ansiedlung eines Rüstungskonzern unsere Heimat zum potenziellen Anschlagsort wird.
Die Munitionsproduktion im stark besiedelten Bautzener Oberland lehne ich strikt ab.
Die fortschreitende Militarisierung lässt befürchten, wohin dieser Irrsinn führt, zumal Deutschland führend die Ukraine militärisch und finanziell unterstützt. Geld, was uns im eigenen Land fehlt.
Gleichzeitig werden bei uns keine nachhaltigen Arbeitsplätze geschaffen, sondern mit Steuergeld subventionierte Arbeitsplätze, deren Produkte Tod und Zerstörung bringen können.
Dass die Czechoslovak Group im Hochlohnland Deutschland produziert und nicht im wesentlich günstigeren Heimatland Tschechien zeigt mir, dass die Tschechen um die Anschlagsgefahr wissen, deutsches Staatsgebiet bewusst in Gefahr bringen und gleichzeitig die Gewinne nach Prag fließen, da sich dort der Hauptfirmensitz befindet.
Die AfD spricht sich als Friedenspartei gegen die massive Aufrüstung, auch in unserer Heimat, aus. In meiner Funktion als AfD-Kreisvorsitzender rufe ich am 7.8.2026 um 16 Uhr zu einer Protest-Kundgebung gegen die Munitionsproduktion am Standort Gnaschwitz auf.“
Frank Peschel, MdL
5. August 2026












